SEO Kategorie
13. November 2016

Tipps und Tricks zur Optimierung des Quellcodes

Der Quellcode ist sozusagen das Grundgerüst Ihres Internetprojekts. Er sorgt dafür, dass alle Elemente der Seite korrekt im jeweiligen Browser angezeigt werden. Auch hier gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen sich ohne viel Aufwand ein messbar besseres Ranking in den Suchergebnissen erzielen lässt.

Validierung des Quellcodes

Ein richtiges Ärgernis ist es, wenn der Roboter der Suchmaschine Ihre Seite durchforsten und indexieren möchte, aufgrund von Fehlern im Quellcode jedoch schließlich nicht mehr weiter kommt und die Indexierung abbricht. In diesem Fall können Sie ewig auf entsprechende Rankings warten. Sie sollten daher dafür sorgen, dass der Quellcode stets sauber ist und der vorgegebenen Norm namens W3C entspricht. Fehler im Quellcode können auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein, zum Beispiel auf falsche Befehle, aber auch auf unvollständig geschlossene Anweisungen. Um diese zu finden, sollten Sie einen der im Internet kostenlos nutzbaren Validatoren aufrufen und von diesem den Quellcode der Seite untersuchen lassen. Ein guter Validator wird anschließenden nicht nur die gefundenen Fehler auflisten, sondern auch gleich Tipps zur Beseitigung dieser Fehler geben.

Strukturierung des Quellcodes

Der Quellcode ist sozusagen die Steuerungszentrale Ihrer Website. In ihm werden sämtliche Befehle verankert, die mittels HTML und eventuell CSS später als Webseite im Browser angezeigt werden. Für die Suchmaschinenoptimierung ist ein sauberer und möglichst gut strukturierter Quellcode sehr wichtig.

Wie ein solcher Quellcode nicht aussehen sollte, können Sie sehen, in dem Sie sich eine fertige Seite ansehen, welche mittels eines Baukastensystems (zum Beispiel Microsoft Frontpage) erstellt wurde. In der Regel wimmeln solche Seiten nur so von Fehlern. Ebenso verhält es sich mit Internetseiten, die von Hand programmiert wurden, sofern der Schaffende wenig Ahnung von HTML und CSS hatte, und/oder sich nicht die Mühe gemacht hat, den Code vor der Veröffentlichung noch einmal auf Fehler zu überprüfen.

Doch selbst dann, wenn der Quellcode nahezu fehlerfrei ist, bietet sich hier einiges an Optimierungspotenzial. Wichtig ist die richtige Strukturierung im Hinblick auf die im Code enthaltenen Elemente. Idealerweise ist der Quellcode Ihrer Webseite so beschaffen, dass an oberster Stelle – also direkt nach den im Kopf der Seite verankerten Informationen – der Textinhalt folgt. Mittels CSS ist es kein Problem, einen Quellcode derart zu strukturieren. Erst nachdem der Textinhalt aufgelistet wird, sollten andere Elemente der Seite, zum Beispiel die Navigation oder auch Werbeblöcke, folgen.

Der Grund dafür: Der Roboter der Suchmaschine scannt den Quellcode der Webseite von oben nach unten. Er bewertet in der Regel jene Elemente als am wichtigsten, die gleich oben nach den Kopf-Angaben der Seite kommen. Es ist zwar nicht einwandfrei nachweisbar, dennoch sind sich die meisten Suchmaschinenoptimierer darüber einig, dass Seiten, bei denen der Textinhalt möglichst weit oben in Quellcode angelegt ist, von den Suchmaschinen im Zweifel bevorzugt werden.

Ein weiterer guter Tipp zur Strukturierung des Quellcodes ist, die jeweiligen Bereiche mit ergänzenden Angaben zu versehen, welche später auf der dargestellten Webseite im Browser nicht zu sehen sind. Damit helfen Sie dem Roboter der Suchmaschine, den Inhalt des Quellcodes besser zu verstehen und somit aufzunehmen.

Meta Tags

Ein in den letzten Jahren bei vielen Suchmaschinenoptimierern umstrittenes Thema sind die Meta Tags. Wer es noch nicht weiß: Dabei handelt es sich um die Angaben im Seitenkopf, welche vom Webmaster individuell gestaltet werden können. Hier lassen sich beispielsweise Keywords zur Webseite eintragen, eine kurze Beschreibung etc.

Viele Experten sind inzwischen der Meinung, dass die Meta Tags kaum noch Auswirkungen auf das Ranking einer Seite haben. Es gibt daher schon eine Vielzahl von Internetseiten, die solche Angaben überhaupt nicht mehr verwenden. Doch seien wir einmal ehrlich: Das Anlegen und Ausfüllen der Meta Tags ist eine Angelegenheit von maximal ein paar Minuten, warum sollte man sie also nicht mit in den Quelltext hinein nehmen? Zumindest die Angaben zu den Keywords und eine kurze Beschreibung der Seite (Description) sollten in die Meta Tags integriert werden.

Übertreiben Sie es aber nicht mit dem Ausfüllen der entsprechenden Tags. Wer hier eine Keyword-Liste von 100 oder noch mehr Begriffen mit hineinpackt, wird eher des Spams verdächtigt, als dass er ein besseres Standing von Google erfährt. Gleiches gilt für die Description, also die Kurzbeschreibung des Seiteninhalts. Maximal drei bis vier Sätze sollten hier genügen, die dazu passenden Keywords sind sorgfältig und nicht zu häufig in den Text zu integrieren.

Tipp: Mit rel=“author“ eine Verknüpfung zum Google Profil herstellen

Zum Schluss noch ein echter Geheimtipp: Google bietet mittlerweile die Möglichkeit, jede beliebige Webseite des eigenen Portfolios mit dem Google-Account bzw. einem Benutzerprofil zu verknüpfen. Sie identifizieren sich somit als Autor der Webseiteninhalte, was zur Folge hat, dass in den Suchergebnissen Ihr Google-Account-Foto neben der Seitenbeschreibung gezeigt wird. Dies kann zum einen für mehr Aufmerksamkeit beim Nutzer der Suchmaschine sorgen, andererseits schafft ein Bild des Webseitenbetreibers beim Besucher Vertrauen. Sie sollten diese Möglichkeit also in jedem Fall nutzen. Wenn Sie noch keinen Google-Account besitzen, können Sie diesen innerhalb weniger Minuten anlegen. Anschließend wird die jeweilige Internetseite mit dem Profil verknüpft, indem Sie einen Link mit folgender Angabe in den Quelltext einfügen:

<a href=“[profile_url]?rel=author“>Google</a>.

Anstatt “Profile URL” setzen Sie die URL Ihrer Seite ein.

Anschließend rufen Sie Ihr Google-Profil auf und müssen auch von dort einen Link zur betreffenden Seite setzen. Gehen Sie wie folgt vor:

– Klicken Sie auf „Profil bearbeiten“

– Klicken Sie dann rechts in das Feld „Macht mit bei“

– Klicken Sie dann auf „Benutzerdefinierten Link hinzufügen“

– Ändern Sie ggf. noch die Sichtbarkeit des Links und klicken Sie abschließend auf „Speichern“